Mitgliederversammlung am 17.07.2014

Am Donnerstag, 17.7.2014, hatte die Initiative Fasching Donauwörth (IFD) ihre Mitglieder zur ordentlichen Mitgliederversammlung in den Saal der Stauferstuben geladen. Der wichtigste Tagesordnungspunkt war sicher die anstehende Neuwahl des Präsident/innen-Amtes. Denn: Birgit Rößle wird nach 15 Jahren Vorstandsarbeit, erst als Vizepräsidentin u. seit 5 Jahren als Präsidentin, ihr Amt niederlegen. Es galt also, einen Nachfolger zu finden.

Zuerst stand jedoch der Bericht des Präsidiums auf der Tagesordnung.
Birgit Rößle zog ein insgesamt positives Fazit der Session 2013/14. Die IFD war während der fünften Jahreszeit auf ca. 40 Terminen vertreten und hatte mit der erstmaligen Ausrichtung des 1. BSF Narrensprung ein zusätzliches Großereignis zu schultern. Als Resümee kann man feststellen, dass sich die IFD und auch die Stadt Donauwörth mit dem Narrensprung sehr gut präsentiert haben Als Wermutstropfen ist zu erwähnen, dass die Rockparty mit „Generation X“ leider nicht den gewünschten Anklang beim Publikum fand. Alle weiteren Veranstaltungen der Session waren jedoch sehr gut besucht. Besonders erfreulich war, dass es am Tandlerfasching in diesem Jahr kaum zu Problemen kam, was an dem überarbeiteten und gut funktionierenden Sicherheitskonzept lag. Abschließend dankte Birgit Rößle nochmals allen für die gemeinsame Vereinsarbeit.

Rößles Stellvertreter, Vizepräsident Michael Schimmer, dankte der scheidenden Präsidentin für ihr großes Engagement: Er hob besonders die ansehnliche Summe an Spenden hervor, die der Initiative von Birgit Rößle zuzuschreiben sind. „Aber wir blicken jetzt positiv und zuversichtlich nach vorne“, so sein Fazit.  Sabine Schimmer, Jugendleiterin der IFD, zog ebenfalls ein positives Resümee. Besonders erfreulich ist der weiterhin sehr starke Zuwachs an Mädchen, die aktiv in den Tanzgarden mitmachen wollen. Ebenfalls sehr erfreulich war der zweite Platz in der Jurywertung des Asbach-Bäumenheimer Showtanzturniers 2014 für die Showformation der IFD. „Das ist eine tolle Anerkennung für unsere Gardemitglieder, die einen Großteil ihrer Freizeit in den Verein stecken“, so die Jugendleiterin abschließend.

Ebenfalls auf dem Plan stand der Bericht von Schatzmeister Peter Schnell. „Natürlich haben wir uns von dem Narrensprung finanziell mehr erhofft. Leider ist es so, dass das Ergebnis nicht mit den Erwartungen einhergeht.“. Trotzdem konnten auch in diesem Jahr wieder Rücklagen gebildet werden. Außerdem stellte er klar. „Wir sind ein gemeinnütziger Verein. Unser Ziel ist es nicht, viel Geld anzusammeln“. Abschließend bedankte auch er sich bei allen für die trotzdem erfolgreiche Session 2013/2014.

Nach den durchwegs positiven Berichten aus den Arbeitsgruppen stand die letzte Rede von Birgit Rößle als Präsidentin an. In einer durchaus kritischen Ansprache erklärte sie die Gründe für die vorgezogene Wahl. „Ich habe bereits im November 2013 dem Präsidium vorgeschlagen, die Präsidentschaft nach Ablauf der Session niederzulegen. “

Rößle legte großen Wert darauf festzustellen, dass ihr politisches Engagement damit nichts zu tun hat, da es für sie selbst damals noch gar nicht abzusehen war.

 „Leider war eine weitere gedeihliche Zusammenarbeit, sowohl innerhalb der Vorstandschaft als auch bezüglich anderer Mitglieder, nicht mehr möglich! Deshalb möchte ich einem Neuanfang nicht im Wege stehen.“

Sie verabschiedete sich mit: „In diesem Sinne von mir ein letztes Mal...DO NAUF....DO NAAA!“

Für die anschließende Neuwahl wurde Ehrenpräsident Anton Scheller zum Wahlleiter ernannt. Vom verbleibenden Präsidium wurde Ulrich Reitschuster vorgeschlagen, der im ersten Wahlgang gewählt wurde.

Ulrich Reitschuster nahm die Wahl an und freute sich über die zahlreichen, herzlichen Glückwünsche der Mitglieder.

Den Abschluss des Abends bildete eine kurze Ansprache von Anton Scheller. Er bedankte sich für die jahrelange Arbeit von Birgit Rößle und befand: „Ein Verein lebt von seinem Engagement und seinem Spaß. Wird es aber zu viel Arbeit, leidet der Spaß. Deshalb muss man seine Grenzen akzeptieren.“ Abschließend gratulierte er nochmals Ulrich Reitschuster und wünschte dem „Narrenverein“ eine positive Zukunft.